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Die alten Götter

Am Anfang gab es nur IHN.

Irgendwann schaute ER sich um und sah, dass etwas fehlte.

Also erschuf ER die Sterne, sowohl die wandernden als auch die stehenden. Und wieder sah ER sich um und sah, dass etwas fehlte.

Also erschuf ER die Sonne. Und wieder sah ER sich um und sah, dass etwas fehlte.

Also erschuf ER Kandar. Und wieder sah ER sich um und sah, dass etwas fehlte.

Also erschuf ER den Himmel und die Wolken. Den Regen und den Wind. Den Sturm und den Schnee. Und wieder sah ER sich um und sah, dass etwas fehlte.

Also erschuf ER die Berge, die Täler, die Ebenen und die Schluchten. Und wieder sah ER sich um und sah, dass etwas fehlte.

Also erschuf ER die Seen und Flüsse, die Meere und Sümpfe. Und wieder sah ER sich um und sah, dass etwas fehlte.

Also erschuf ER seine Kinder. Er erschuf Shinari, Kalirah und Mestal. ER erschuf Andrugar und Dabluhr. Und wieder sah ER sich um und was ER sah, befriedigte IHN.

Lange lebte ER mit seinen Kindern, aber eines Tages sah ER sich um und sah, dass etwas fehlte.

Also erschuf ER die Drachen und gab ihnen Kandar als Lebensraum. Und wieder sah ER sich um und was ER sah, befriedigte IHN.

In der Zwischenzeit fanden Kalirah und Dabluhr Gefallen aneinander. Sie kamen sich immer näher und bald waren sie sich selbst genug. Irgendwann waren sie sogar der Gesellschaft ihrer Geschwister und des VATERs überdrüssig. So zogen sie auf die Oberfläche von Kandar zu der Zeit, als ER die Drachen erschuf. Bald bereits sahen Kalirah und Dabluhr, dass ihnen und den Drachen etwas fehlte. So erschuf sie die Pflanzen und die Tiere, damit die Drachen sich an ihnen erfreuen und laben können. Dabluhr sah sich um und sah, dass die alten Tiere und Pflanzen im Laufe der Zeit immer unglücklicher wurden. Die Drachen bemühten sich zwar redlich, die unglücklichen Tiere und Pflanzen vom Angesicht Kandars zu tilgen, aber sie waren zu wenige. Also beschloss Dabluhr, den Tieren und Pflanzen das Geschenk des Todes zu geben. Und so war es. ER und seine Kinder sahen sich um und was sie sahen, befriedigte sie.

Auch Mestal sah sich auf Kandar um und sah, dass etwas fehlte. Die Drachen waren unglücklich, da sie nur selten mit den Göttern reden konnten. Und so ging Mestal hin und erschuf die Elfen.

Und wieder sah sie sich um und sah, dass die Elfen zu klein geraten waren. Die Drachen wussten nichts mit ihnen anzufangen. Also ging Sie hin und brachte die Elfen auf die Halbinsel, die diese später nach ihr benennen sollten.

Und wieder sah sie sich um und sah, dass die Elfen von großem Fernweh getrieben wurden. Also ging sie hin und gab den Elfen die Musik. Von nun an empfand kaum noch ein Elf das Bedürfnis, die Halbinsel Mestal zu verlassen. Und wieder sah sich Mestal um, und was sie sah, befriedigte sie.

Lange Zeit lebte ER von nun an mit seinen Kindern. Sie beobachteten die Drachen und sprachen mit ihnen in der alten Sprache. Sie beobachteten die Tiere und Pflanzen und erfreuten sich an ihrer Einfalt und Unschuld. Irgendwann kam die Zeit, dass Shinari und Andrugar sich langweilten.

Also beschossen sie Kalirah und Dabluhr nachzueifern. Sie traten in einen Wettstreit zueinander, wer etwas besseres erschaffen könne.

Andrugar erschaffte die Zwerge und gab ihnen die Berge als Lebensraum. Dort versteckte er für seine Kinder Erze, damit sie diese suchen und sich an ihren Glanz erfreuen.

Shinari erschuf die Oger. Im Gegensatz zu den Zwerge lebten die Oger auf der Erde. Sie waren nicht klein und schwach wie die Zwerge, sondern groß und stark. Allerdings konnten sie ihre Intelligenz nicht mit jener der Zwerge messen.

Als Shinari sah, dass sie in dem Wettstreit unterliegen würde, gab sie den Ogern den Haß. Unbändigen Hass auf die Zwerge und sie schickte sie los, damit sie die Zwerge vernichten würden. Andrugar sah es und wurde zornig. Er gab den Zwergen die Fähigkeit des Waffenbaus.

Als Shinari dies sah ging sie hin und begann die Zwerge zu vernichteten. Voller Zorn und Hass stellte sich Andrugar ihr entgegen und sie bekämpften sich. Alles Land um ihren Kampfplatz wurde unfruchtbar und so entstand die Wüste Ged.

Mestal, die Sanftmütige, war über die Zerstörungswut ihrer Geschwister derart traurig, dass sie beschloss, Kandar auf immer den Rücken zu kehren. Sie wurde zur Vertrauten und Stütze von IHM.

Die Elfen waren so betrübt über die Abkehr von Mestal, dass es für Shinari einfach war, die Elfen ebenfalls mit dem Haß zu impfen.

ER und Mestal sahen sich um und sahen, dass nun, da die anderen Götter ihre Zeit auf Kandar verbrachten, etwas fehlte.

Also gingen sie hin und erschufen Maleha, ihre Tochter. Sie redeten mit ihr und waren zufrieden.

Aber Maleha war nicht wie die anderen Götter durch IHN alleine geschaffen worden. In ihr war auch ein Teil von Mestal. Und so wuchs die Macht von Maleha mit jedem Jahr, dass sie existierte. Irgendwann konnte sie die Trauer ihrer Mutter nicht länger ertragen und beendete den Kampf von Shinari und Andrugar. Sie verbannte die Oger auf die Insel Gargrruhh. Sie verbannte die Zwerge unter die Oberfläche der Berge. Sie trennte Shinari und Andrugar. Sie gab Shinari die Inseln Gargrruhh, Lamesch und das Land Knargghrt. Sie verbot allen anderen Göttern, dieses Land zu betreten und sie verbot Shinari es zu verlassen. Sie gab Andrugar die Berge des Nordens und verbannte ihn auf immer unter die Oberfläche Kandars. Sie legte einen Bann auf die Wüste Ged, so dass sie auf ewig ein Zeichen des Götterzwistes sei.

Die anderen Götter waren entsetzt. Aber ihre Macht war zu gering, um sich Maleha zu wiedersetzen. Und ER und Mestal hatten sich inzwischen von Kandar abgewandt, so dass ihnen auch von dort keine Hilfe zuteil wurde.

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letzte Änderung: Jodang der 4ten Woche im Jebohl des Jahres 4009 [32.3.4009] (Montag, den 7 Januar 2013) - Maverick